Transparenz

Hier erfährst du mehr über nachhaltige Labels, wer sie benutzen darf und warum sie uns so viel bedeuten.

Darf ikonstyle offiziell mit nachhaltigen labels werben?
JAIN

Organisationen wie die FEAR WEAR Foundation oder der Global Organic Textile Standart (GOTS) haben extrem hohe Ansprüche an ihre Mitglieder. Und das ist auch richtig so! Die unveredelten Textilien die wir bei IKONSTYLE nutzen, werden von einem Belgischen Textilhersteller gefertigt. Dieser ist Mitglied in der FEAR WEAR Foundation sowie GOTS zertifiziert.

Warum nun JAIN?

Das in Bremen (D) ansässige Unternehmen, welches für uns die Textilien im nächsten Schritt veredelt ist derzeitig nicht GOTS sowie FAIRWEAR zertifiziert. Das ist nicht weiter schlimm, denn wir arbeiten nicht mit Unternehmen zusammen die nicht mindestens gleichwertige Richtlinien und Mantras vertreten.

Die Wertschöpfungskette ist aber ab diesem Punkt unterbrochen. Bedeutet, wir dürfen nichtmehr mit diesen Labels auf unserer Homepage werben. Viele nachhaltige Brands beachten diese feinen Unterschiede nicht und werben dennoch damit.

IKONSTYLE kämpft gegen Fast Fashion, Umweltverschmutzung und Ausbeutung. Kundentransparenz ist der Beginn einer langjährigen Beziehung.

Wir wissen das war schon ganzschön viel Text. Aber vielleicht erfährst du ab hier noch etwas, was du noch nicht wusstest.
GOTS

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender
Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten
Naturfasern anerkannt.

Quelle GOTS

Hier ein Auzug einiger Kriterien um diesen Standard zu erfüllen:

Betriebe, die in der Texilverarbeitungskette - angefangen vom
Nachernteverfahren bis zur Konfektion -  tätig sind und Großhändler
(d.h. im 'business to business' Bereich tätige Händler) müssen sich
einem jährlichen Inspektionszyklus unterziehen, sowie über ein gültiges
GOTS-Betriebszertifikat verfügen, das die relevanten Produktions-
und Handelsschritte der zu zertifizierenden Textilien abdeckt.

Alle chemischen Zusätze (z.B. Farbstoffe, Hilfsmittel und
Prozesschemikalien) müssen vor dem Einsatz geprüft werden und die
Grundanforderungen bezüglich Toxizität und biologischer
Abbaubarkeit/Eliminierbarkeit erfüllen.

Die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch
C155 - Übereinkommen über Arbeitsschutz.

Bleichmittel müssen auf Sauerstoff basieren (keine Chlorbleiche).

Alle Betriebe müssen über ein eigenes Umweltschutzprogramm
mit Zielvorgaben und -verfahren verfügen, um Abfälle und Abwässser zu minimieren.

Bei der
FAIR-WEAR Foundation

handelt es sich um eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Amsterdam. Sie arbeitet mit
Bekleidungsmarken, Textilarbeitern und Branchengrößen zusammen. Die
FAIR-WEAR Foundation bemüht sich um humanistische Grundlagen, sowie die
Arbeitsbedingungen in Textilfabriken zu verbessern.

Ein Auszug aus dem FAIR-WEAR Kodex:

Keine ausbeutende Kinderarbeit.

Zahlung eines existenzsichernden Lohnes.

Freie Wahl des Arbeitsplatzes.

Rechtsverbindlicher Arbeitsvertrag.

Keine Diskriminierung bei der Beschäftigung.

Möglichkeit eine Gewerkaschaft zu gründen.

Hier gelangst du zur FEAR-WEAR Website.

Hast du noch, oder jetzt neue Fragen? Sprich uns gerne an.

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